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Kölner Stadtanzeiger 13.04.08
Geschrieben von Andreas   
Montag, 14. April 2008

MarriedBergheim-Niederaußem - Der erste Versuch der Erftrocker, die Geretzhovener Wasserburg musikalisch zu erobern, war Ende vergangenen Jahres nicht wirklich erfolgreich verlaufen: Das historische Gemäuer leistete seinerzeit noch erheblichen Widerstand gegen moderne Licht- und Tontechnik, so dass die Angreifer am Ende kapitulieren und ihr Konzert sogar vorzeitig beenden mussten.

 Am Freitagabend jedoch rückten die Rockmusikfans mit verbesserter Ausrüstung und verstärktem Aufgebot erneut an, und diesmal klappte es: Bei der zweiten Auflage von „Burg Live“ war beste Partystimmung bis in den späten Abend hinein angesagt. 

Mehr als 100 meist junge Gäste - doppelt so viele wie beim ersten Anlauf - machten sich auf Einladung des Erftrock-Vereins auf den Weg zur alten Burg in der Nähe von Niederaußem, und sie bereuten ihr Kommen nicht. Denn die beiden viel versprechenden Nachwuchsbands, die an diesem Abend in der alten Miste der Wasserburg auftraten, stammten zwar aus ganz unterschiedlichen musikalischen Lagern, lieferten aber gleichermaßen gute Auftritte ab, die für die Zukunft noch einiges erwarten lassen.

TechnikZum Warmwerden servierte die vor anderthalb Jahren gegründete Bergheim-Bedburger Combo „Married On a Parking Lot“ eine energiegeladene Mischung aus viel Punk und etwas Pop, die die Jungs um Sänger Max Hausmann selber als „College Punk Rock“ bezeichnen.

Der knackig-frische Sound war schon beim Local-Heroes-Finale 2007 prima beim Publikum angekommen und verfehlte seine Wirkung auch diesmal nicht. Vor allem bei den schnellen und ganz schnellen Nummern, bei denen die Band deutlich besser abgeht als bei den eher ruhigen Songs, herrschte auf der Tanzfläche vor der Bühne Hochbetrieb. Schade nur, dass die Musiker den Stimmungspegel mit allzu viel Gerede zwischen den einzelnen Songs manchmal selber wieder ein wenig senkten.

besucherErst vor gut vier Monaten hat sich die Formation „Glasgarten“ neu gegründet, die aus fünf 16- bis 18-jährigen Musikern aus Bergheim und Niederkassel besteht. Ihr Ding ist grundsolider Rock und Pop mit teils deutschsprachigen, teils englischen Texten, die mal frech und fröhlich, mal melancholisch und verträumt rüberkommen. Das Ganze erinnert zuweilen an den Stil von „Silbermond“, „Juni“ und „Wir sind Helden“, stammt aber alles aus eigener Produktion und bekommt vor allem dank der charismatischen Sängerin Lena Weber eine ganz eigene Note.

Monika Nobis aus dem Vorstand des Erftrock-Vereins zeigte sich am Ende hoch zufrieden mit dem Verlauf von „Burg Live II“ und fiebert nun schon dem 12. Juli entgegen, denn dann soll das große Erftrock-Sommerfestival mit fünf Bands erstmals auf der Wasserburg stattfinden. Von der stimmungsvollen neuen Location erhoffen sich die Macher einen gehörigen Aufschwung für ihre Großveranstaltung, die bislang stets im Bergheimer Sportpark stattgefunden hat, zuletzt aber nur noch eher mäßigen Anklang fand.

Quelle: http://www.ksta.de

 


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